Worum geht es?
Anliegen einer Verhaltenstherapie ist es, die Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen
zu ergründen und Regeln aufzustellen, die zu einer Verhaltensänderung führen.
Eine Verhaltenstherapie hilft Ihnen und Ihrem Hund, den Alltag entspannt zu genießen.
Denken Sie in Ruhe über diese Möglichkeit nach!
Wie hoch ist die Erfolgschance?
In fast allen Fällen können Beratungsstunden mit einer anschließenden Therapie helfen, die Probleme
zu beseitigen oder zu minimieren. Je früher Sie damit beginnen, umso schneller werden sich Erfolge
einstellen.
In seltenen Fällen kann es vorkommen, daß genetische
Ursachen oder Krankheiten zugrunde liegen, die zu unerwünschtem Verhalten beim Hund führen.
Hier wird die Zusammenarbeit mit einem Tierarzt notwendig sein.
Wie genau läuft es ab?
Beobachtung und Analyse
Nach Ihrer Kontaktaufnahme mit mir
vereinbaren wir einen Termin, und ich komme zu
Ihnen nach Hause. Es ist notwendig, dass ich das Verhalten Ihres Hundes in seiner
vertrauten Umgebung beobachten kann. Dies ist zunächst für eine professionelle Beurteilung
auch dann erforderlich, wenn der Hund
sich außerhalb der Wohnung nicht so verhält, wie Sie es sich wünschen.
Während des Erstgespräches können Sie mir Ihre Sorgen und Probleme erzählen,
die im Zusammenhang mit Ihrem Hund stehen und Ihre Vorstellungen zur Verhaltensänderung
benennen.
Zeigt Ihr Hund unerwünschte Verhaltensweisen außerhalb des Wohnbereiches,
werden wir genau die Umgebung und die Plätze aufsuchen, an denen sie auftreten.
Die Analyse der Körpersprache des Hundes ist auch hier für den weiteren Verlauf
der Therapie sehr wichtig.
Therapieplan
Nach unserem ersten Treffen erarbeite ich einen Therapieplan. Er ist speziell auf Sie
und Ihren Hund abgestimmt, d. h. individuell auf Ihre Situation ausgerichtet.
Die im Therapieplan enthaltenen Punkte und Hinweise werde ich Ihnen genau erläutern.
Es wird für Sie also erkennbar, was und wie etwas verändert werden kann. Ich unterstütze Sie
bei der Umsetzung und Anwendung der Regeln, die nacheinander durchgeführt werden. Die Maßnahmen
können zum Beispiel auf eine veränderte Vorgehensweise beim Füttern und die Gabe von Leckerlis,
auf die Einführung neuer Kommandos und deren Durchsetzung oder auf Ihr Verhalten bei
bestimmten Handlungsweisen Ihres Hundes konzentriert sein.
Auf Wunsch erhalten Sie
Vorschläge für unterschiedliche Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Hund.
Umsetzung – mit Geduld
Je länger Ihr Hund festgefahrene Muster gelernt hat, desto beharrlicher braucht es Übung.
Ältere Hunde sind trotzdem noch lernfähig. Oft sind mehrere Treffen in
regelmäßigen Abständen sinnvoll. Die Therapie beruht auf einer gewaltfreien
tierpsychologischen Hundeerziehung.
Der erste Schritt
Haben Sie Mut, auch wenn Ihnen Ihre Situation mit Ihrem Hund momentan unlösbar erscheint!
Und übrigens: das Ganze ist günstiger, als Sie vielleicht denken...