Freizeitspaß

Richtig spielen, richtig belohnen

Damit die Spielstunde für beide Seiten schön wird, ein paar Regeln im Voraus.

  • Beginnen Sie mit einfachen Übungen.
  • Neue Aufgaben brauchen Schritt-für-Schritt-Anleitung und viel Lob für kleine Fortschritte.
  • Beachten Sie Fähigkeiten und Gesundheitszustand; Senioren sind keine Hindernis-Olympioniken.
  • Nur sicheres Spielzeug, um Verletzungsrisiken auszuschließen.
  • Kurze, mehrfach wiederholte Einheiten statt langer Monologe, besonders bei Welpen.
  • Gleiche Wörter und Aufforderungen für gleiche Übungen.
  • Beenden Sie die Spielzeit mit einem guten Gefühl für den Hund.

Bei manchen Übungen hilft eine zweite Person..

Dackel-Mischling Benni meistert einen kleinen Parcour. Das ist natürlich nicht das, womit Sie beginnen sollten, aber es zeigt, was bei viel Training möglich ist. Es soll Sie motivieren, auch mit Ihrem Hund zu spielen und Tricks zu lernen. Aber immer schön langsam und in kleinen Schritten!

Hunde sind darauf aus, Dinge zu tun, die sich für sie lohnen.

Der Grundsatz lautet immer: Motivieren Sie Ihren Hund mit der in Aussicht gestellten Belohnung, die Aufgaben auszuführen und belohnen Sie ihn für bewältigte Aufgaben.

  • Am besten geht es mit Futter, Sie wissen sicherlich am besten, was Ihr Hund mag, aber nicht gleich seine Gesundheit ruiniert.
  • Es können normale, im Handel erhältliche Leckerlis sein oder auch Trockenfutter, sofern Sie Ihren Hund damit ernähren.
  • Am besten probieren Sie aus, wofür sich Ihr Hund besonders anstrengt.
  • Geben Sie nicht zu große Leckerlis, sonst dauert der Verzehr zu lange, und er nimmt zuviel Futter mit einer Belohnung auf. Der Hund sollte das Leckerli möglichst ohne lange zu kauen mit einem Mal wegschlucken können.
  • Wichtig: ziehen Sie die gegebene Menge an Belohnungen von der Futtertagesration ab, sonst kommt es schnell zu einer ungesunden und ungewollten Gewichtszunahme.
  • Führen Sie die Übungen nicht durch, wenn der Hund gerade gefressen hat, der Hund ist satt und er wird nicht so motivierbar sein, etwas für Leckerlis zu tun.
  • Mit einem Leckerchen in der Hand können Sie den Hund in die gewünschte Position locken, dies vermeidet das Ziehen am Halsband, das Schieben des Hundes.
  • Beherrscht der Hund später bestimmte Übungen, muß nicht jedesmal mit einem Leckerli belohnt werden, man kann per »Lottosystem« die Leckerchen geben, etwa beim 2., 3., 5. Mal; aber dann als Ersatz das verbale Lob, ein kurzes Streicheln nicht vergessen!
  • Das »Lottosystem« erhält auch die Aufmerksamkeit des Hundes, weil er dann nicht mehr genau weiß, wann er das nächste Leckerli bekommt. Das macht das Leckerli umso spannender und begehrenswerter.